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16.06.2026 - von Hartmut Jeromin
Ab 1871 bekam Deutschland als Kriegskontribution von Frankreich innerhalb von drei Jahren 5 Milliarden Francs, das waren umgerechnet 4,5 Milliarden Mark. Entspräche einer heutigen Kaufkraft von ca. 40 – 50 Milliarden Euro.
Verwendet wurde dieser „Segen“ vorwiegend fürs Militär und die Schuldentilgung, 20 Prozent flossen in die Eisenbahn. Der Rest in die Verwaltung und in die Reserve. Daraufhin gab es bis 1873 einen Gründerboom, der aber dann im Krach endete.
Deutschland profitierte mehr von der Zollunion und der staatlichen Einheit. Frankreich erholte sich schnell von diesem Aderlass, war schon nach drei Jahren chuldenfrei, schneller als Deutschland. Aber alles in allem: Ein Segen ohne Rechnung, ein Geldgeschenk. Ergebnis von Machtpolitik!
Aber nun heute, das 500 Milliarden Euro „Sondervermögen“?
Deutschland nimmt Geld auf, das irgendwo vorhanden ist. Und muss es zurückzahlen und auch Zinsen bezahlen. Die belaufen sich über den Zeitraum von 20 Jahren auf insgesamt geschätzt 200 Milliarden Euro. Tilgung beginnt erst ab 2044.
Ein gewagtes Spiel der schwarz/roten Regierung und des Bundeskanzlers. Die Risiken werden in die Zukunft transformiert! Und was will er damit anstellen: 100 Milliarden für Klima; 300 Milliarden für Infrastruktur; 100 Milliarden für die Kommunen … Ziel: Wachstumsimpuls durch Infrastruktur … hier liegt der Hauptfehler: unendliches, immer-währendes Wachstum gibt es nicht.
Alles hat seine Zeit, seinen Weg und seine Möglichkeiten! Die Bibel: „Es ist dafür gesorgt, dass die Bäume nicht in den Himmel wachsen“; siehe auch: den Turmbau zu Babel! Uralte Erfahrungen. Die Natur ist endlich, der von ihr abhängige Mensch mit seinen Existenzformen daher auch …
Natürlich ist Geld vorhanden, man kann damit auch Lebensqualität schaffen. Aber in diesem ausgereizten Wirtschaftssystem? Mit diesen Parteien? Mit diesen klein-geistigen Akteuren? Bei dieser Diplomatie?
Wir werden sehen! Vor allem, wohin die Gelder wirklich fließen. Da habe ich meine Zweifel. Der Cum-Ex-Skandal warnt massiv. Solcherart „verschenkte“ Milliarden hätten diese Kreditaufnahme z.T. unnötig gemacht! Und: Die Musik spielt nun eben schon eine ganze Weile ganz woanders.
Um also z.B. bis nach China zu blasen- da müsste schon ein gewaltiger Trompetenstoß erschallen. Ob dazu nun genau die 500 Milliarden Euro genügen- da hat seine Zweifel im Juni 2026 Hartmut Jeromin aus Kreischa in Sachsen, denn eigentlich sind das ja nur die Verzugszinsen für die verschlafenen letzten 30 Jahre!
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