17.09.2005 - von Hanne Schweitzer
Bundesdeutsche Führungskräfte haben sehr genaue Vorstellungen von dem, was die neue Bundesregierung tun soll. Der FAZ gaben sie zu Protokoll:
Metrochef Hans-Joachim Körber: "Die neue Regierung muss beherzt die Deregulierung des Arbeitsmarktes, weitere Reformen der Sozialsysteme und die Vereinfachung des Steuerrechts angehen."
Vorstandssprecher PricewaterhouseCoopers Hans Wagener: "Überflüssige bürokratische Hindernisse gibt es im Arbeitsschutz, im Kündigungsschutz und in der Arbeitnehmerüberlassung."
Horst Brandstätter, Inhaber der Playmobilfabrik geobra: "Etwas weniger Wohlstand würde uns auf dem Weltmarkt konkurrenzfähiger machen."
Vorstandsvorsitzender RAG Aktiengesellschaft, Werner Müller:
"Parallel zu den notwendigen gesetzlichen Maßnahmen muß die Einsicht der Bürgerinnen und Bürger in die Notwendigkeit auch schmerzhafter Reformen gewonnen werden."
Heissa, da haben sie wieder gefeiert in den Vorstandsetagen!
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