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Junge SPD`ler chancenlos?

30.07.2005 - von Hanne Schweitzer

Wer es bis 40 nicht geschafft, in der bundesdeutschen Arbeitswelt einen festen Platz zu ergattern, gehört zur wachsenden Zahl derjenigen, die als "zu alt" für den Arbeitsmarkt gelten.

Hoffnung bietet die Politik. Mit 40 gilt man zumindest in der SPD als "zu jung". Diese Erfahrung mußten mal wieder die wenigen "jungen" SPD-Mitglieder unter 50 machen, die es überhaupt noch gibt, und die auf einen der vorderen Listenplätze bei de Aufstellung der KandidatInnen für die Bundestagswahl gehofft hatten.

Die Forderung, der "Jungen", "40 unter 40", die sich auch am Anspruch Münteferings orientierte, gezielt "junge" Leute in die Spitzenpositionen der Partei zu bringen, wird nicht erfüllt. Erst im letzten Drittel der Listen sinkt der Altersdurchschnitt der Kandidaten.
"Die Partei verkalkt und kapselt sich ab", meint Peter Lösche, Parteienforscher aus Göttingen.

Quelle: TAZ, 30.7.05

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