
Foto: H.S.
31.10.2026 - von Hartmut Jeromin
Die Ersten werden die Letzten sein … ,fällt mir ein. Sie sehen so gierig aus, die Politiker einer bestimmten Machart, europaweit, ja weltweit! Überall wollen sie an die Fleischtöpfe, das ist sehr lukrativ. Z.b. in Deutschland bekommen Bundestagsabgeordnete mindestens 11.833,- €, dazu 5.467,- € Aufwandsentschädigung monatlich, sowie eine Büroausstattung und Geld für ihre Mitarbeiter, sowie Sachleistungen, auch eine Netzkarte für die Bahn, 1. Klasse und Nutzung des Fahrdienstes. Alles im einfachsten Falle!
Das soll sie unabhängig machen von korruptiven Versuchungen. Und das lockt doch! Also ran an den Speck! Dazu braucht man aber Wähler. Extremisten finden sie an den gesellschaftlichen Rändern. Bei den Benachteiligten. Den Durchgefallenen. Die mit Sehnsucht nach einem starken „Freund“ sind bestens geeignet dafür, man muss sie nur einfangen.
Dazu ist jedes Mittel recht wenn es nur Wähler bringt. Im rechten Milieu klappt das gerade recht gut …
Aber nun stelle ich mir vor: Die Abgeordneten sollen ihre Arbeit ehrenamtlich machen. Ja, sie müssen dafür noch Geld mitbringen, also bezahlen. Würden sie dann noch so versessen sein auf Kandidaturen, Wähler, Fahrten nach Berlin? Ehrenhalber?
Bei Menschen mit genügend Kapital in der Hinterhand wäre das eventuell kein Problem - und sie würden die interessierten Kreise schon gut „bedienen“. Wären aber natürlich auch korruptionsanfällig.
Aber die anderen, die nur für die „Ehre“ arbeiten sollen, auch Mal in die Medien kommen wollen, auf Stadt- und Dorffesten einen Auflauf von Bewunderern erzeugen möchten - die würden sich schleunigst aus dem Staub machen!
Plötzlich gäbe es keine extremen Parteien, keine Kandidaten, keine Demos, keine Schlägertrupps, keine Glatzen, keine Stiefel, keine verbotenen Symbole mehr. Weil? Weil die Fleischtöpfe leer sind! Da macht das ja keinen Spaß mehr …
Also spielt Ethik und Moral doch eine Rolle in diesen Zusammenhängen. Also im Realen genau hinschauen auf die Moral der Kandidaten. Die geben sie zwar nicht so einfach zu erkennen. Mit etwas Menschenkenntnis aber kann man doch Einblick nehmen in ihre ethische Verfasstheit – und genau das ist ein weites Feld.
Nicht umsonst gibt es Schauspieler, Komödians, Artisten, Gaukler und entsprechende Ausbildungen dafür! Da kann man seine „Handwerk“ lernen oder man besitzt gar eine Naturausstattung dafür! Also bitte genau hinschauen, Kopf von innen gebrauchen. An ihren Taten sollt ihr sie erkennen … und dann?
Werden die Letzten vielleicht wieder die Ersten sein. Das nennt man Solidarität!
Meint Hartmut Jeromin im Oktober 2026.
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