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Juli 26: Über 10.000 Arbeitsplätze in der M+E-Industrie verschwunden

Foto: H.S.

21.09.2026 - von Gesamtmetall

Nach Daten des Statis­ti­schen Bundes­amtes ist die Zahl der M+E-Beschäf­tigten im Juli auf 3,715 Millionen gesunken, womit der tiefste Stand seit Januar 2014 verzeichnet wurde. Im Vergleich zum Juni gingen erneut über 10.000 M+E-Arbeits­plätze verloren. Der Rückgang hat sich damit nochmals beschleu­nigt. Seit 2019 summiert sich der Abbau auf fast 350.000 Stellen. Dennoch ist der Druck auf die Arbeits­plätze unver­än­dert groß: Seit 2018 ist die M+E Produk­tion fast doppelt so stark geschrumpft wie die Beschäf­ti­gung, die Unter­aus­las­tung hält unver­min­dert an. Daher waren die Perso­nal­pläne im August den 38. Monat in Folge im negativen Bereich.


Gesamt­me­tall-Chef­volks­wirt Lars Kroemer: „Zu viele Unter­nehmen können am Standort nicht mehr rentabel produ­zieren. Der Industrie- und Produk­ti­ons­s­tandort Deutschland ist inter­na­ti­onal nicht mehr ausrei­chend wett­be­werbs­fähig. Das liegt an zu hohen Steuern, Büro­kra­tie­lasten, den hohen Ener­gie­preisen und den hohen Arbeits­kosten, die nicht zuletzt durch die stei­genden Sozi­al­bei­träge nach oben getrieben werden.
Die Handels­po­litik Chinas, die US-Zölle und die Lage am Golf machen die Lage nicht besser – aber sie sind nicht die Ursache unserer Probleme, und sie dürfen nicht als Ausrede herhalten“.

Kroemer betonte, dass es keine Anzeichen für eine Trend­wende gebe. „Ohne echte Reformen, die die Wett­be­werbs­fä­hig­keit des Stand­ortes wieder stärken, wird die De-Indus­tri­a­li­sie­rung weiter gehen.

Allein in der M+E-Industrie sind weitere 300.000 Arbeits­plätze gefährdet. ...

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Quelle: PM Gesamtmetall,