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02.06.2026 - von B. Gillmann, H. Schweitzer, J. Seuferle
Am 10. Juni trifft sich Kanzler Merz mit Arbeitgebern und Gewerkschaftern. Gesprochen werden soll über das von der schwarz-roten Regierungskoalition und ihren Beratenden geplante sogenannte Reformpaket. Im Interview mit dem Handelsblatt erklärt Verdi-Chef Frank Werneke die roten Linien der mit 1, 8 Millionen Mitgliedern zweitgrößten Gewerkschaft ver.di:
- Keine Einschränkung des Streikrechts
- Keine Einschränkung des Kündigungsschutzes
- Keine Erhöhung des Renteneintrittsalters,
- Keine Absenkung des Rentenniveaus nach 2031
- Keine Verlängerung der täglichen Höchstarbeitszeit allein per Direktionsrecht der Arbeitgeber. (Heute sind bereits bis zu zehn Stunden möglich.)
- Keine Steuerreform ohne Mehrbelastung der Reichen
- Der Bund muss die rund zwölf Milliarden Euro pro Jahr ausgleichen, die er der gesetzlichen Krankenversicherung für die Versicherung der Bürgergeldempfänger schuldet.
Kein Wort über die Kosten der Aufrüstung oder das Sondervermögen!
"Die angeblich notwendigen Reformen werden als technische Lösungen verkauft, die dem ganzen Land helfen sollen. Doch es sind vor allem politische Verteilungsfragen: Der Arbeiter hat nichts von einem Wachstum, für das er mit Lohn und Rechten zahlen muss. ..."
Siehe dazu Justus Seuferle unter: Link
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