21.10.2005
Eine Emnid-Studie im Auftrag der Hospizstiftung und CDU ergab, dass sich eine Mehrheit der Befragten, nämlich 56 Prozent für Palliativmedizin entschieden, und 35 Prozent für aktive Sterbehilfe.
Mehrheiten für aktive Sterbehilfe fanden sich bei den Anhängern der Linkspartei mit 53%. Sehr viel deutlichere Mehrheiten für aktive Sterbehilfe fanden sich bei den ANhängern der Rechtsparteien mit 95%.
Den Befragten wurde vorher der Unterschied zwischen palliativmedizinischer Betreuung und aktiver Sterbehilfe erklärt. Dazu wurden die mittlerweile gängigen Definitionen der Hospizstiftung (Eugen Brysch) verwandt.
Als Palliativmedizin wurde definiert: Schmerztherapie plus soziale und seelsorgerische Eins zu Eins-Betreuung von Schwerstkranken und Sterbenden.
Als aktive Sterbehilfe wurde definiert: Tötung auf Verlangen oder auch ohne Zustimmung.
Der Verband der Angestellten- Krankenkassen gab derweil bekannt: In der Bundesrepublik gibt es nur beschämende 1.120 Plätze für die Versorgung von Sterbenden in stationären Hospizen.
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